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Am
Fackelzug vorbeigeschossen
Die Blankbogenschützen von TV Eiche und von der Rhöndorfer
Schützengesellschaft zählen zu den besten Deutschlands. Ein Vizemeister und
zwei dritte Plätze auf der Deutschen Meisterschaft „Wenn du Deutscher Meister wirst, machen wir einen
Fackelzug“ hatte Peter Profittlich, Präsident der Rhöndorfer Schützengesellschaft
versprochen. Dazu hatte es dann doch nicht gereicht. Vom 27. 28.08. fanden die Deutschen Meisterschaften der Bögen ohne Visier des DBSV (Deutscher Bogensportverband) statt. 122 Bogenschützen aus knapp 50 Vereinen fanden sich auf dem Rasen des Stadions „1.Mai“ in Berlin ein, um die Besten zu ermitteln. Vom TV Eiche nahmen Axel und Frauke Göbel und von der Rhöndorfer Schützengesellschaft Alfred Heß teil.
Am Samstag wurden die Distanzen 50 und 40 Meter geschossen. Auf die die 50 Meter Distanz schossen beide persönliche Bestleistungen (287 und 265 Ringe). Trotz des dann einsetzenden der Regens, der bis zum Ende des 40-Meter –Durchgangs nicht mehr aufhören sollte; erreichten beide ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung (300 und 275 Ringe). Damit stand nach dem ersten Wettkampftag Axel Göbel bei den Schützen auf dem 2. und Frauke Göbel bei den Damen auf dem 3.Platz. Alfred Heß von der Rhöndorfer Schützengesellschaft stand zu diesem Zeitpunkt in der Klasse über 55 mit 283 und 278 Ringen auf dem 2. Platz. Obwohl das Wetter es am zweiten Tage gut meinte und Axel Göbel eine weitere persönliche Bestleistung auf die 30 Meter Entfernung schoß (303 Ringe) rutschte er auf den 3. Platz. Auch bei Frauke Göbel und Alfred Heß wurde die Konkurrenz stärker, der Vorsprung vom Vortage schmolz dahin. Es kam bei allen Dreien aus Bad Honnef auf den letzten Durchgang, die 20 Meter Entfernung an. Nervenstärke, ein gutes Auge und ruhige Arme waren gefordert. Wie so oft bei einer derart hohen Leistungsdichte kam es dann auf den allerletzten der 144 Pfeile des Turniers an. Für Axel und Frauke Göbel reichte es jeweils zum dritten Platz mit insgesamt 1207 bzw. 1150 Ringen. Auch Alfred Heß konnte seinen 2. Platz mit 1154 Ringen verteidigen. Für den versprochenen Fackelzug hat es nicht gereicht, aber stolz sein dürfen alle Drei auf ihre gute Platzierung und für ein Gläschen Sekt reicht es allemal ! Erstmalig errang in Rhöndorf eine Frau die Königswürde
Ein Teil des
"schwarzen Goldes" von Baesweiler geht nach Rhöndorf
Am Samstag, den 20.08. führten die Baesweiler Bogenschützen ihr jährliches "Turnier um das schwarze Gold" durch. Von den 120 maximal möglichen Startplätzen waren lediglich 2 Plätze unbesetzt; dabei durfte der ausrichtende Verein nicht mal mehr teilnehmen. Am Start waren vier verschiedene Bogenarten. Compound-, Recurve-, Blank- und Langbögen, wobei die Vertreter der Blankbögen diesmal in der Minderheit waren. „Das erste Mal an diesem Turnier teilgenommen und dann gleich mit persönlicher Jahresbestleistung von 590 Ringen gewonnen, das freut mich besonders." sagte Alfred Heß von den Rhöndorfer Schützengesellschaft. Das schwarze Gold“ ist wörtlich zu nehmen. Es handelt sich um Kohle, die in dem Revier um Baesweiler gefördert wurde. So ein Stück Kohle ist, je nach Siegerplatz, mit 24 Karat vergoldet, echt versilbert oder mit Bronze überzogen. „Bei den rasant steigenden Gold und Energiepreisen ein echter Gewinn“ gab Alfred Heß lächelnd zu.
Rhöndorfer Bogenschützen auch bei Windstärke 6 erfolgreichFür das
Kolping Turnier in Kerpen hatten sich nahezu 200 Bogenschützen angemeldet. Bei
so vielen Teilnehmern mußte das Turnier auf zwei Tage verteilt werde n. Die
Bogenschützen von der Rhöndorfer Schützengesellschaft und dem TV Eiche hatten
sich für einen Startplatz am Sonntag beworben. Der Blick der Teilnehmer des
Turniers ging immer wieder in den Himmel zu den schnell ziehenden, dunklen
Wolken. Der Wetterbericht hatte für die Gegend Windstärke 6 in Böen bis 7
vorher gesagt. Für die Bogenschützen gilt, bei Gewitter wird das Turnier
unterbrochen, bei Regen wird weiter geschossen und Wind ist kein Problem, denn
Pfeile fliegen auch bei Windstärke 6. Die großen, alten Pappeln auf dem Gelände
bogen sich im Wind, das Rauschen der Blätter übertönte zuweilen die
Kommunikation und mancher Schießzettel flog mit dem zugehörigen Klemmbrett über
die Wiese. Obwohl nicht
alle Pfeile die Scheibe trafen, die Ergebnisse können sich wahrlich sehen
lassen. In der Klasse der Schüler
erreichte der jüngste Honnefer Bjarne Göbel den 2. Platz mit einem
phantastischen Ergebnis von 568 Ringen; sein Bruder Yannik mit 464 Ringen den 5.
Platz. Der Älteste Rhöndorfer Bogenschütze Alfred Heß kam mit 581 Ringen auf
den 3. Platz. Auf die Frage ob der Wind das Turnier nicht beeinträchtigt
antwortete er: „Die Pfeile treffen auch bei Windstärke 6, man muß sich
allerdings auf die Bedingungen einstellen.“ Die beiden anderen Mitglieder vom
TV Eiche, Michael Hildebrandt und Markus Biecker kamen auf den 16. bzw. 26
Platz. Weitere Berichte über unsere Bogenschützen finden Sie hier.
Die St. Hubertus Schützengesellschaft Rhöndorf e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Schießsport auszuüben und zu fördern, den
Gemeinschaftssinn und die bürgerliche Eintracht zu fördern sowie deutsche
Schützentradition und Brauchtum zu pflegen. Peter Profittlich im Amt des Schützenpräsidenten bestätigt.
Auf der Mitgliederversammlung am 8. April wurde Präsident Peter Profittlich als Präsident der Rhöndorfer Schützen mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die meisten Vorstandsmitglieder. Neu im Vorstand sind Herbert Gyr (2. Zugführer), Achim Jungblut (2. Kassierer) und Ralf Behrens (1. Beisitzer). |
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